Anlässlich des 35. Tags der deutschen Einheit erklärt der Landesvorsitzende der Linken in MV, Hennis Herbst: „Seit 35 Jahren feiern wir am 3. Oktober den Tag der Deutschen Einheit. Seit ebenso langer Zeit kritisiert Die Linke, dass die Einheit nicht nur beschworen werden darf, sondern auch materiell umgesetzt werden muss. Nach einer Umfrage von Infratest dimap geben 50 % der Befragten in Mecklenburg-Vorpommern an, dass ungleiche Löhne und die ungleiche Vermögensverteilung das größte Hindernis für eine gelungene Vereinigung darstellen. Dieser Befund ist mehr als nur ein Gefühl, das sich nach 35 Jahren Wiedervereinigung breitmacht. Noch immer beträgt der Lohnunterschied zwischen West und Ost knapp 13.000 Euro bzw. 21 % pro Jahr. Entsprechend groß sind auch die Unterschiede bei den Renten. Noch eklatanter fallen die Vermögensunterschiede aus: So verfügt laut Statistischem Bundesamt ein westdeutscher Haushalt im Schnitt über mehr als doppelt so viel Vermögen wie ein ostdeutscher. Insgesamt konzentriert sich das Vermögen dabei auf wenige, meist westdeutsche Haushalte. Wer sich über die Unzufriedenheit in Ostdeutschland wundert, findet in diesen Zahlen eine klare Antwort. Angesichts der eklatanten Unterschiede sind warme Worte 35 Jahre nach der Wiedervereinigung nichts wert, wenn sie nicht mit dem politischen Willen unterlegt sind, die Verhältnisse tatsächlich zu ändern. Als Linke werden wir weiterhin darauf hinweisen und die Möglichkeiten der Landesregierung nutzen, um eine Reform der Erbschaftsteuer im Bundesrat voranzutreiben.“ Weiterlesen
Landesvorstand und Landtagsfraktion der Linken MV sind am Wochenende zu einer gemeinsamen Klausur zusammengekommen, um sich auf die Landtagswahl 2026 vorzubereiten. Einstimmig hat der Landesvorstand im Rahmen der Klausur Simone Oldenburg als Spitzenkandidatin für die Landtagswahl 2026 nominiert. Weiterlesen
Zu den aktuellen Umfrageergebnissen des MV-Trends erklärt der Landesvorsitzende der Linken in MV, Hennis Herbst: „Der aktuelle MV-Trend sieht Die Linke bei stabilen 12%, was eine gute Ausgangslage für unsere Vorbereitungen für die Landtagswahl 2026 ist. Es geht uns aber nicht nur um Zahlen, sondern um direkte Rückmeldungen der Menschen im Land. Deshalb haben wir am vergangenen Wochenende unsere Haustürbefragung „Die Linke läutet“ gestartet, um unmittelbar von den Menschen zu erfahren, welche Erwartungshaltung sie an die Politik richten. Weiterlesen
Ob Rostock, Schwerin, Greifswald, Parchim oder Stralsund - Die Linke war am Wochenende in ganz MV unterwegs und läutete an den Haustüren, um zu erfahren, was die Menschen im Land bewegt. Das Aktionswochenende war der Auftakt zu vielen weiteren Haustürbefragungen in den kommenden Wochen. Die Ergebnisse sollen später in unser Wahlprogramm einfließen. #dielinkeläutet Weiterlesen
Was bewegt MV? Ende September 2026 wird entschieden, in welche Richtung Mecklenburg-Vorpommern künftig geht. Soll eine starke Linke für soziale Gerechtigkeit wirken oder werden die Rechten auf dem Rücken der Bevölkerung und der Demokratie für Abschottung und Hetze sorgen. Wir wollen wissen, was die Menschen in unserem Bundesland bewegt; wo der Schuh drückt; was besser werden muss. Daher läuten wir bereits jetzt an möglichst vielen Türen im ganzen Land. Die Rückmeldungen wollen wir in unserem Wahlprogramm berücksichtigten. Weiterlesen
Zur Ankündigung der Deutschen Bahn, die ICE-Direktverbindung Binz–München vorerst einzustellen, erklärt der Landesvorsitzende der Linken in MV, Hennis Herbst: „Die Entscheidung der Deutschen Bahn, die ICE-Direktverbindung von Binz nach München zu streichen, ist ein weiterer Tiefschlag für die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern. Für Reisende nach Leipzig oder München ebenso wie für die zahlreichen Tourist*innen, die jedes Jahr unser Land besuchen, bedeutet sie eine herbe Enttäuschung. Noch dazu bleibt unklar, ob und wann diese wichtige Verbindung im kommenden Jahr wieder aufgenommen wird. Diese Kurzsichtigkeit schadet nicht nur den Tourismusregion Vorpommern, sondern ist auch ein herber Rückschlag für klimafreundliche Mobilität. Anstelle der lange versprochenen Vorpommern-Magistrale wird die Region weiter abgehängt. Mit der Streichung der Frühverbindung Schwerin–Hamburg trifft es zudem unsere Landeshauptstadt: Pendler*innen, die täglich mit der Bahn zur Arbeit fahren, werden im Stich gelassen. Die Deutsche Bahn und die Bundesregierung dürfen Mecklenburg-Vorpommern nicht länger aufs Abstellgleis schieben.“ Weiterlesen
Anlässlich der Debatte um das Bürgergeld und den sogenannten „Herbst der Reformen“ erklärt der Landesvorsitzende der Linken in Mecklenburg-Vorpommern, Hennis Herbst: „Wir leben über unseren Verhältnissen. Mit diesen Worten ist der Bundeskanzler in die Debatte um den Sozialstaat eingestiegen. Doch gemeint sind nicht Multimillionäre oder Großkonzerne – sondern die Schwächsten in unserer Gesellschaft. Der Kanzler spricht herablassend über Bürgergeldempfänger*innen, die mit 563 Euro im Monat über die Runden kommen müssen. Darunter sind viele Kinder, Menschen, die ihre Angehörigen pflegen, und Beschäftigte, deren Einkommen trotz Arbeit nicht zum Leben reicht. Schon in diesem Jahr wurde der Bürgergeldsatz nicht ausreichend angepasst. Auch für das kommende Jahr plant die Bundesregierung Kürzungen – trotz steigender Preise für Lebensmittel, Energie und Mieten. Das ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die ohnehin jeden Euro zweimal umdrehen müssen. Statt Kürzungsorgien beim Bürgergeld und beim Sozialstaat zu führen, sollte die Bundesregierung endlich den Blick auf den enormen Reichtum einiger weniger richten. Die Wiedereinführung der Vermögenssteuer wäre ein erster Schritt zu mehr Gerechtigkeit: Sie würde nicht nur für eine fairere Verteilung des Wohlstands sorgen, sondern auch rund 100 Milliarden Euro in die öffentlichen Kassen spülen – Geld, das dringend für Bildung, Pflege, Gesundheit und sozialen Zusammenhalt gebraucht wird.“ Weiterlesen
Eine kleine Anfrage der Grünen Bundestagsfraktion hat ergeben, dass Stromkund*innen in MV deutlich weniger durch die Bundesregierung entlastet werden als Verbraucher*innen im Westen. Dazu erklärt der Landesvorsitzende der Linken in MV, Hennis Herbst: „Es ist eine himmelschreiende Ungerechtigkeit, was die Grüne Bundestagsfraktion durch ihre Anfrage offengelegt hat. Die versprochene Stromentlastung der Bundesregierung greift in Mecklenburg-Vorpommern teilweise nur halb so stark wie in westdeutschen Bundesländern. Die angekündigten drei Cent Entlastung kommen bei den Menschen in MV nicht an. Dabei könnte Mecklenburg-Vorpommern schon seit Jahren seinen eigenen Strombedarf vollständig aus erneuerbaren Energien decken. Wir treiben die Energiewende auch für andere Bundesländer wie Bayern voran, die sich mit dem Ausbau neuer Windräder schwer tun. Dass bei den Stromentlastungen nun deutlich weniger in MV hängenbleibt, ist ein Versagen der Bundesregierung. Sie bricht ihr Versprechen und benachteiligt den Nordosten. Wer die Energiewände trägt, darf bei den Entlastungen nicht im Regen stehen.“ Weiterlesen
Zum Antikriegstag am 1. September erklärt der Landesvorsitzende der Linken in Mecklenburg-Vorpommern, Hennis Herbst: „Vor 86 Jahren überfiel die deutsche Wehrmacht Polen und entfesselte den Zweiten Weltkrieg. Millionen Menschen verloren ihr Leben, ganze Länder wurden zerstört. Der Antikriegstag erinnert uns daran, dass Frieden, Demokratie und Menschenrechte niemals selbstverständlich sind, sondern täglich verteidigt werden müssen. In einer Zeit, in der Kriege und bewaffnete Konflikte wieder zunehmen, Geflüchtete an Europas Außengrenzen entrechtet werden und rechte Kräfte versuchen, die Geschichte umzudeuten, sagen wir klar: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Weiterlesen
Zum Beschluss der Bundesregierung zur Einführung der Wehrdiensterfassung erklärt der Landesvorsitzende der Linken in MV, Hennis Herbst: „Mit der Wiedereinführung der Wehrdiensterfassung und der möglichen Wiedereinführung der Wehrpflicht beerdigt die Bundesregierung eine Errungenschaft der freiheitlichen Lebensgestaltung junger Menschen. Mit dieser rückwärtsgewandten Politik stößt die Bundesregierung Millionen junger Menschen vor den Kopf, ohne sicherheitspolitisch etwas substanzielles zu erreichen. Zudem bleibt auch zu befürchten, und so hat es der Minister angekündigt, dass die Wehrpflicht kommt, sollte die freiwillige Meldung nicht genug Meldungen produzieren. Im Sinne der „Kriegstüchtigkeit“, die Pistorius herbeisehnt, soll so massiv in die Lebensplanung junger Menschen eingegriffen werden. Diesen weiteren Schritt der Militarisierung lehnt die Linke entschieden ab. Wir sind nicht bereit derartige Errungenschaften junger Menschen über Bord zu werfen. Freiheit und Selbstbestimmung dürfen nicht gegen Mannschaftszimmer und Marschieren eingetauscht werden.“ Weiterlesen





