Horst Krumpen
Listenplatz 8
selbstständiger Kaufmann
stellv. Vorsitzender DIE LINKE. Stadtverband Wismar
Geboren: 1966
Meine Gründe für eine Kandidatur sind:
Als eines von fünf Kindern wurde ich schon früh mit dem “Virus” Politik infiziert, da mein Vater als politisch denkender Mensch sich immer für soziale Belange in unserer Gemeinde engagiert hat. Mitgerade 19 Jahren wurde ich Mitglied einer Partei (FDP) und engagierte mich auf allen Ebenen bis hin zur Bundesebene dieser Partei. Irgendwann habe ich erkennen müssen, dass ich den falschen Idealen gefolgt bin und dass zwischen den Ankündigungen und der tatsächlich realisierten Politik Welten lagen. Ich habe nach dem langen Umweg vom Linken Liberalen - zum Liberalen LINKEN eine neue Heimat in unserer LINKEN und auch in Mecklenburg-Vorpommern gefunden und kämpfe hier und heute darum, den Menschen in unserem Land eine Stimme zu geben, die das Opfer einer Politik geworden sind, die die Reichen immer reicher macht und die Armen in unserem Land weiter entrechtet.
Als selbstständiger Unternehmer, mit einem kleinen Laden, erlebe ich tagtäglich wie hart für viele der Kampf darum ist, mit ihrem geringen Einkommen den Monat vom ersten bis zum letzten Tag in Würde und mit Anstand zu überstehen.
In einer Gesellschaft, die es sich leisten kann mit Milliardenbeträgen die Banken zu unterstützen, die als Verursacher ihrer eigenen Krise bis heute keine Lehren aus ihren Fehlern gezogen haben – erlebe ich, wie Menschen trotz harter Arbeit mit geringem Einkommen ihr Auskommen suchen müssen. Ich will gemeinsam mit euch allen dafür kämpfen, dass ein Mindestlohn von 10 Euro endlich Realität wird und dass diejenigen die von Krankheit betroffen sind in einem solidarisch finanzierten Versicherungssystem ohne Angst vor Zuzahlungen eine gute Versorgung erhalten. Auch die Umsetzung unserer Ideen zur Rentenpolitik, mit einer Rente, die auch im Alter ein angstfreies Leben in Würde sichert, ist mir wichtig.
Ich bin heute auch davon überzeugt, dass es endlich einer Umverteilung der Vermögen bedarf, um ein wenig mehr Solidarität und Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft durchzusetzen. Mit meinen Erfahrungen möchte ich dazu beitragen, dass diese von uns getragenen Überzeugungen, so wie beim Mindestlohn, nicht nur weiter Teil der gesellschaftlichen Diskussion werden, sondern dass wir gemeinsam diese Ideen im Deutschen Bundestag in Gesetze umsetzen.

