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Mecklenburgische Backstuben – Neuausrichtung zur Fortführung des Betriebes und der Sicherung von Beschäftigung notwendig

Zur angekündigten Sanierung in Eigenverwaltung der Mecklenburgischen Backstuben GmbH erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion Henning Foerster:

„Wenn eines der größten Unternehmen der Stadt Waren Insolvenz anmelden muss, ist das zunächst keine gute Nachricht. Wie so viele regionale Handwerksbetriebe haben auch die Mecklenburger Backstuben mit steigenden Energie- und Rohstoffpreisen einerseits und einem zurückhaltenden Konsumverhalten andererseits zu kämpfen. Darüber hinaus konkurrieren sie mit den Discountern, die sowohl tiefgekühlte Backwaren anbieten als auch Brot, Brötchen und Kuchen in ihren Regalen bereithalten.  

Hoffnung macht, dass es sich um ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung handelt, bei dem der Geschäftsbetrieb uneingeschränkt fortgeführt werden kann. Damit sind die Filialen in der Lage weiterhin täglich frische Backwaren zu verkaufen. Durch das Insolvenzausfallgeld der Bundesagentur für Arbeit sind auch die Löhne der Beschäftigten zunächst bis Januar 2026 gesichert. Nun muss es darum gehen, sich zukunftsfähig aufzustellen, damit der Betrieb fortgeführt werden und die Arbeitsplätze der Beschäftigten gesichert werden können. Es wäre schade, wenn ein weiterer Traditionsbetrieb mit regionaler Verankerung von der Bildfläche verschwinden würde.“

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