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Lebensmittel-Imitate müssen deutlich gekennzeichnet sein

Nach Ansicht des Sprechers für Verbraucherschutz der Linksfraktion, Prof. Dr. Fritz Tack, ist die Verbrauchertäuschung durch fehlende oder nicht ausreichende Kennzeichnung von so genannten Lebensmittel-Imitaten nicht zu akzeptieren. „In zunehmendem Maße werden neue Produkte, wie Analogkäse und Schinkenimitate, in Verkehr gebracht, ohne dass die Verbraucherinnen und  Verbraucher dies ohne weiteres erkennen können, weil Informationen darüber unklar sind oder ganz fehlen“, erklärte Tack am Dienstag.

„Nach Informationen der Landesregierung werden diese strafbaren Verstöße lediglich routinemäßig festgestellt“, sagte Tack. So wurden 2007 14 Verstöße und 2008 19 Verstöße durch die zuständigen Behörden entdeckt und geahndet. „Die Dunkelziffer liegt um ein Vielfaches höher“, so Tack. Die Verbraucherinnen und Verbraucher hätten ein Recht, sich auf sichere und einfache Weise darüber informieren zu können, ob sie herkömmliche Lebensmittel oder nur Lebensmittelimitate erwerben.

„Deshalb ist eine deutliche Kennzeichnung von Lebensmittel-Imitaten erforderlich, die als „Lebensmittelimitat“ oder als „Ersatz für herkömmliche Lebensmittel“ deutlich sichtbar gemacht werden müssen“, betonte Tack.

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