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CDU-Kritik an Evaluation der Abiturergebnisse in Hagenow in Teilen unverständlich

Zur Kritik der CDU-Landtagsfraktion an der externen Evaluation der Abiturergebnisse am Gymnasium Hagenow erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer der Linksfraktion, Torsten Koplin

„Die CDU-Landtagsfraktion kritisiert durch eine Abgeordnete, dass die Zusammensetzung des externen Evaluierungsgremiums zur Untersuchung der Abiturergebnisse am Gymnasium Hagenow mit Schulleitern aus dem eigenen Bundesland ein Geschmäckle hinterlasse. Dies verwundert umso mehr, als das das System vom damaligen CDU-Bildungsminister Henry Tesch eingeführt wurde und sich, wie in der gestrigen Sondersitzung des Bildungsausschusses bestätigt, über mehr als zehn Jahre bewährt hat.

Auch ist unverständlich, dass die Abgeordnete der CDU bereits wenige Tage nach den Prüfungen eine umfassende Aufklärung der von allen Seiten erklärten vielschichtigen Problemlage erwartet hat.

Die allgemeine statistische Evaluation ist erfolgt und die schulinterne Aufarbeitung hat begonnen. In diesem Fall handelt es sich aber um eine Evaluation der Schulentwicklung, die umfangreiche Gespräche mit allen Beteiligten erforderlich macht und damit sowie durch die notwendige sorgfältige Vor- und Nachbereitung einen größeren Zeitumfang einnimmt. Auch das könnte die CDU-Fraktion wissen. 

Alle Beteiligten haben es als notwendig dargestellt, die Ursachen für die hohe Anzahl nicht bestandener Prüfungen zu ermitteln und Schlussfolgerungen für die Prüflinge des nächsten Abiturjahrgangs ziehen zu wollen. Man sei dabei auch schon auf einem guten, erfolgversprechenden Weg. Diesen Eindruck hat meine Fraktion in der gestrigen Sondersitzung des Bildungsausschusses auch gewonnen.“

 

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