Skip to main content

Auswertung der Abiturergebnisse in Hagenow muss zu besserer Schule führen

Zur heutigen Beratung des Bildungsausschusses auf Antrag der Linksfraktion zu den Abiturprüfungen am Robert-Stock-Gymnasium in Hagenow erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer der Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Torsten Koplin:  

„Die hohe Anzahl nicht bestandener Abiturprüfungen am Gymnasium in Hagenow hat neben der CDU auch meine Fraktion veranlasst, eine Sondersitzung des Bildungsausschusses zu beantragen, um Aufklärung herbeizuführen. Es gilt, die von Schüler:innen erhobenen Vorwürfe zu untersuchen und Ursachen zu ergründen, warum Prüflinge in so großer Anzahl die schriftlichen Prüfungen nicht bestanden und dann auch die mündlichen Prüfungen nicht angetreten haben.   

Durch die heutige Sondersitzung konnten sich die Fraktionen des Landtages über die aktuelle Situation und Entwicklung informieren. Das Bildungsministerium, das Schulamt und die Schule selbst sind bereits unmittelbar nach Bekanntwerden der Prüfungsergebnisse aktiv geworden.

Wichtig ist vor allem, dass Schüler:innen, aber auch deren Eltern, mit ihrer Situation nicht allein gelassen werden. Deshalb gab es seitens der Schule und des Schulamtes bereits umfangreiche Gesprächsangebote, die auch in den nächsten Wochen aufrechterhalten werden.

Die Abgeordneten wurden darüber informiert, dass es eine externe Evaluation gibt, die in die Tiefe gehend sowohl die Ursachen für die Abiturergebnisse hinterfragt als auch Vorschläge für Verbesserungen unterbreiten wird.

In diesem Zusammenhang begrüßt meine Fraktion, dass das Bildungsministerium bereits über eingeleitete Maßnahmen berichten konnte und somit nicht erst Ende Oktober, wenn die Ergebnisse der Evaluation vorliegen werden, gehandelt hat. 

Es freut uns, dass auch seitens der Schule informiert werden konnte, dass an einer verbesserten Kommunikation zwischen Schüler:innen, Eltern und dem Kollegium gearbeitet wird, die in den Monaten zuvor offenbar nicht in geeignetem Maße stattgefunden hat und damit nicht unwesentlich zu den Problemen beigetragen haben könnte.

Gleichermaßen freut es uns zu erfahren, dass das Bildungsministerium die Geschehnisse zum Anlass nimmt, das praktizierte Frühwarnsystem für das Vorfeld von Abiturprüfungen weiterzuentwickeln.

Meine Fraktion unterstützt den Appell der Vorsitzenden des Schulelternrates, wonach sich alle Beteiligten – Schüler:innen, Eltern und Pädagog:innen – an einen Tisch setzen und gemeinsam darüber nachdenken müssen, wie Schule am Gymnasium Hagenow künftig besser werden kann.“

Zurück zum Kopf der Seite