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Welt-AIDS-Tag: Ausgrenzung und Diskriminierung beenden

Anlässlich des internationalen Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember setzt die Linksfraktion im Landtag ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung von HIV-Infizierten und an AIDS erkrankten Menschen. Abgeordnete sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligten sich an der Fotoaktion der AIDS-Hilfe Westmecklenburg. Wir wollen dazu beitragen, dass das Thema wieder aus der Versenkung geholt wird und Aufmerksamkeit erfährt.
Prävention, Aufklärungsarbeit, Informationen zum Schutz vor der Immunschwächekrankheit und ein bewusstes Handeln im Alltag sind immer noch die besten Wege, AIDS langfristig einzudämmen und zu stoppen. Anlauf- und Beratungsstellen für eine fachkompetente persönliche Beratung sind deshalb unerlässlich. In MV findet die AIDS-Beratung in den Gesundheitsämtern, den Beratungsstellen oder Vereinen der Schwulen und Lesben statt. Die AIDS-Hilfe Westmecklenburg bietet beim Fachdienst Öffentlicher Gesundheitsdienst in Wismar an jedem ersten und dritten Dienstag im Monat ein Schnelltestverfahren an. Die Schnelltests, die ein sehr gutes niedrigschwelliges Angebot sind, werden von Ärzten durchgeführt und können noch am selben Tag ein Ergebnis liefern.
Eine unabdingbare Voraussetzung für die wichtige Arbeit im Bereich der AIDS-Prävention ist eine auskömmliche Finanzierung der AIDS-Hilfe und Beratungseinrichtungen. Hier darf es auch künftig keine Abstriche geben.

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