Skip to main content

Kurswechsel in der Förderung des Landes zwingend notwendig!

Fraktion DIE LINKE im Kreistag Mecklenburgische Seenplatte befasste sich mit aktuellen Problemen der Kinder- und Jugendarbeit

Die Fraktion Die LINKE im Kreistag Mecklenburgische Seenplatte befasste sich auf ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr mit aktuellen Problemen der Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis. Die stellvertretende Leiterin des Jugendamtes, Marion Schild, gab zu Beginn der Sitzung einen Überblick über die Umsetzung der Jugendhilfeplanung des Landkreises. „Diese Situationsbeschreibung hat noch einmal deutlich gemacht, wie notwendig der Einsatz der Fraktionfür eine Mindestsumme der kreislichen Förderung von neun Euro pro Kopf der 10- bis 26-Jährigen im letzten Jahr war. Gleichzeitig wurde aber wiederholt deutlich, dass die Kinder-und Jugendarbeit im Kreis nicht auf Rosen gebettet ist. 48 Jugendfreizeiteinrichtungen im Großkreis und nur an 50% der Schulen im Kreis ein Schulsozialarbeiter sind nicht ausreichend. Ein Kurswechsel in der Förderung des Landes für die Kinder- und Jugendarbeit ist daher zwingend notwendig. Der Landkreis wird die Herausforderungen künftig nicht allein schultern können.", so der Fraktionsvorsitzende Arnold Krüger. Die gegenwärtig stattfindende Debatte zum Stopp der Förderung aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) für die Jugend- und Schulsozialarbeit muss zum Anlass genommen werden, für die Zukunft eine rechtzeitige und verlässliche Regelung zu schaffen." Im Koalitionsvertrag auf Landesebene haben SPD und CDU festgehalten, dass die ESF-Förderung bis 2016 abgesichert wird. Wenn man weiß, das ab 1. Januar 2014 eine neue Förderperiode beginnt, muss das Land jetzt Klarheit schaffen und nicht erst im Dezember 2013.", so der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Peter Ritter. Ebenso notwendig sind Änderungen in der Pro-Kopf-Förderung des Landes. Die Beschränkung auf die 10- bis 26-Jährigen ist nicht mehr zeitgemäß, eine Förderung muss mindestens bei den Sechsjährigen beginnen." Auch die Kopplung an die Anzahl der Kinder und Jugendlichen muss geändert werden. Die Anzahl der Kinder und Jugendlichen geht ständig zurück und damit auch die Landesförderung. Weniger Kinder und Jugendliche bedeuten aber nicht weniger Probleme.", so Krüger abschließend.

Hier gehts zur Fotostrecke

Zurück zum Kopf der Seite