Gesamtmitgliederversammlung in Nordwestmecklenburg
Auf einer Gesamtmitgliederversammlung in Wismar wählte DIE LINKE. Nordwestmecklenburg ihre Vertreterinnen und Vertreter zur Vertreter_innenversammlung der Landespartei am 13. April 2013, die die Landesliste zur Bundestagswahl aufstellen wird.
In anschließenden Versammlungen der Mitglieder der Bundestagswahlkreise 12 und 13 im Bereich Nordwestmecklenburg wurden ebenfalls Vertreter_innen gewählt, die im Januar die Direktkandidaten der Partei bestimmen sollen.
Der Kreisvorstand hatte dafür die beiden jetzigen Bundestagsabgeordneten Dr. Martina Bunge und Dr. Dietmar Bartsch vorgeschlagen.
Die neu gewählte Landesvorsitzende der LINKEN, Heidrun Bluhm, dankte in ihrer Rede den rund einhundert Anwesenden für die Einladung und ging insbesondere auf die Herausforderungen des Jahres 2013 ein. Sie sieht die Partei, sowohl im Land, als auch im Bund, als gesellschaftlich akzeptierte gesamtdeutsche Kraft. Sie rief alle dazu auf, wieder verstärkt als Ansprechpartner auf der persönlichen und kommunalen Ebene zur Verfügung zu stehen.
Dr. Martina Bunge, die sich seit fast 25 Jahren als Expertin in der Rentendebatte einen Namen gemacht hat, ging in ihrer Rede auf das Thema Altersarmut ebenso ein, wie auf die lange versprochene Rentenangleichung zwischen Ost und West. Sie warf der Kanzlerin Wortbruch gegenüber den Wählerinnen und Wählern vor. Die Beschlüsse des CDU-Parteitages in der Rentendebatte zeigen, dass sich an der Altersarmut nichts ändern wird.
Auch mit der von Ministerpräsident Erwin Sellering geführten Landesregierung ging sie in dieser Frage hart ins Gericht. Sie hielt ihm vor, über eine Rentenangleichung zu reden, aber nicht eine einzige politische Entscheidung auf den Weg gebracht zu haben.
Beim Stichwort Praxisgebühr erhielt sie Beifall, als sie auf die seit PDS-Zeiten geführte Kampagne gegen diese Gebühr verwies, die jetzt endlich zum Erfolg geführt hat.

