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Kindergrundsicherung darf nicht scheitern!

Fast jedes fünfte Kind in M-V war im Jahr 2022 laut Statistischem Amt armutsgefährdet.
Besserung ist nicht in Sicht. Zwingend notwendig wäre daher, dass eine Kindergrundsicherung eingeführt wird, die ihren Namen auch verdient! Die jetzt in der Bundes-Ampel diskutierten 2 Mrd. Euro statt der ursprünglich geplanten 12 Mrd. werden das Problem der Kinderarmut nicht ansatzweise lösen, die Kindergrundsicherung verkommt zur Worthülse. Arme Familien werden verhöhnt.
Auch landespolitisch gilt es Hausaufgaben zu machen. Neben dem notwendigen Druck in Berlin zur Einführung einer wirklichen Kindergrundsicherung ist der vereinbarte Armuts- und Reichtumsbericht auf den Weg zu bringen. Es braucht eine aussagekräftige Analyse, um Strategien zur Armutsbekämpfung zielgenau ableiten zu können.

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